Kontoauszugsbetrug

Kontoauszüge sind das am häufigsten gefälschte Dokument im Kreditbereich – und KYC-Plattformen prüfen das nicht

Built for fraud ops at lending, insurance & compliance teams

Ein Kreditnehmer lädt seinen echten Kontoauszug aus dem Online-Banking herunter, öffnet ihn in Excel, ändert den Kontostand von 2.400 € auf 24.000 € und reicht das PDF im Kreditportal ein. KYC-Plattformen prüfen Layout und Logo. Sie prüfen nicht, ob die Binärstruktur nach dem Bankexport verändert wurde.

~3 Sek.
pro Dokument
63 Prüfungen
forensische Schichten
über 1.500
Dokumente/Monat im Pro-Plan
Tarife
Abo oder Einzelpaket – Preise ansehen
Umfang

HTPBE? analysiert die Strukturschicht der PDF-Datei – also die Schicht, die jede Änderung festhält, auch die unsichtbaren. Wir ersetzen weder KYC-Plattformen noch Open-Banking-APIs. Wenn Ihr Betrugsproblem digital gefälschte Kontoauszüge betrifft, sind wir dafür das genaueste Werkzeug.

Gibt HTPBE? für einen Kontoauszug INCONCLUSIVE zurück, ist das ein Grund für eine manuelle Prüfung, kein Beweis für Betrug – es bedeutet, dass HTPBE? die Datei nicht als unberührtes Original bestätigen kann.

Das Problem

Moderne Dokumentenfälschung ist optisch nicht erkennbar

Eine wachsende Klasse der Dokumentenfälschung öffnet ein echtes PDF, ändert einen Saldo, ein Datum oder einen Begünstigten und speichert es erneut. Optisch ändert sich nichts – das Dokument besteht die Sichtprüfung, die Layout-Prüfung und KYC.

Die strukturelle PDF-Analyse liest die Schichten, die Rendering-Engines nie offenlegen: Versionsverlauf, Objektstruktur, Signaturabdeckung. Genau dort hinterlassen Bearbeitungen Spuren, die sich nicht entfernen lassen.

Häufige Manipulationsmuster

  • Veränderte Salden oder Summen nach dem Export
  • Ausgetauschte IBAN oder Begünstigter bei Rechnungen
  • Bearbeitungen nach der Unterschrift bei Verträgen
  • Rückdatierte Erstellungs- und Änderungsdaten
  • Mit Endkunden-Tools erzeugte Fälschungen

So sieht das in der Praxis aus

So sehen gefälschte Kontoauszüge in der Realität aus

Reale Betrugsmuster bei Kontoauszügen, die wir auf der PDF-Strukturebene erkennen.

01

Echter Kontoauszug, in Excel bearbeitet

Die häufigste Methode: Export aus dem Online-Banking, Öffnen in Excel über „Öffnen mit“, Ändern von Kontoständen oder Buchungen und anschließender Export als PDF. Das Ergebnis ist optisch identisch mit dem Original. Als unberührtes Original geht die Datei trotzdem nicht durch: Ohne Hinweis auf spätere Bearbeitung erhält sie INCONCLUSIVE – nicht INTACT – und gehört in die manuelle Prüfung; mit Spuren von Bearbeitung oder Fälschung MODIFIED.

02

Kontoauszug komplett in Excel erstellt

Der Betrüger baut das Layout eines Kontoauszugs in einer Tabellenkalkulation von Grund auf nach, trägt fiktive Transaktionen ein und exportiert das Ganze als PDF. Wie genau das Layout der Bank auch kopiert ist: Ohne Hinweis auf spätere Bearbeitung erhält die Datei INCONCLUSIVE – nicht INTACT –, mit Spuren von Bearbeitung oder Fälschung MODIFIED.

03

Kontoauszug mit einem Online-PDF-Editor verändert

Der Kontoauszug wird in iLovePDF, SmallPDF oder ähnlichen Diensten bearbeitet. Eine solche Bearbeitung nach dem ursprünglichen Export hinterlässt in der Datei strukturelle Spuren.

Das Ausmaß

59 %
der Dokumentenfälschungen im Kreditbereich betreffen Kontoauszüge (Inscribe 2025)
~3 Sek.
pro Kontoauszug via API

Warum bestehende Prüfungen das übersehen

KYC-Plattformen prüfen, ob das Dokument wie ein echter Kontoauszug aussieht – nicht, ob diese Datei verändert wurde

FinAPI und Plaid liefern Kontodaten. Nicht aber das PDF, das der Antragsteller einreicht.

KYC-Plattformen (IDnow, WebID, Veriff) prüfen Layout, Logo und visuelle Struktur – sie erkennen nicht, ob die zugrunde liegende Binärstruktur verändert wurde. Open-Banking-APIs (FinAPI, finleap connect) übertragen Kontodaten direkt von der Bank – ideal, sofern der Antragsteller zustimmt, doch viele betrügerische Anträge kommen weiterhin per PDF. HTPBE? analysiert die Dateistruktur und beantwortet genau die Frage, die diese Systeme nicht stellen.

Ergebnisse in unter 3 Sekunden30 bis über 1.500 Dokumente pro Monat63 Prüfungen

Was HTPBE? erkennt

Erkennungsleistung

Deterministische Struktursignale. Keine probabilistische Bewertung.

Tabellen-Exporte werden nicht freigegeben

Ein Kontoauszug, der aus Excel oder LibreOffice als PDF gespeichert wurde, erhält nicht INTACT, wie genau er das Layout der Bank auch kopiert. Ohne Hinweis auf spätere Bearbeitung lautet das Urteil INCONCLUSIVE für die manuelle Prüfung, mit Spuren von Bearbeitung oder Fälschung MODIFIED.

Mehrere Revisionsebenen

Wird ein Kontoauszug nach dem Bankexport bearbeitet und erneut gespeichert, meldet HTPBE? die zusätzlichen Revisionsebenen in der Datei.

Bearbeitungshistorie

HTPBE? wertet die Bearbeitungshistorie der Datei aus und meldet, wenn sie auf eine Änderung nach dem Bankexport hinweist.

Abweichende Erstellungs- und Änderungsdaten

Passen Erstellungs- und Änderungsdatum eines Kontoauszugs nicht zusammen, deutet das darauf hin, dass die Datei nach der Erstellung erneut geschrieben wurde – ein Grund für eine Prüfung, für sich genommen kein Beweis für eine Fälschung.

Schriftart-Inkonsistenzen nach Konvertierung

Nach Konvertierung und Bearbeitung passen die Schriftarten häufig nicht mehr zur angegebenen Herkunft des Dokuments.

Komplett nachgebaut? Kein Original-Status

Wie echt ein in einer Tabellenkalkulation von Grund auf gebauter Kontoauszug auch aussieht: Er wird nicht als unberührtes Original durchgelassen, sondern geht als INCONCLUSIVE in die manuelle Prüfung oder erhält MODIFIED, wenn er Spuren von Bearbeitung oder Fälschung trägt.

An das Entwicklungsteam weiterleiten

In unter einem Tag in Ihre Intake-Pipeline einbinden

Zwei API-Aufrufe – ein POST zum Einreichen des PDFs, ein GET zum Abrufen des Urteils. Leiten Sie diese Seite an Ihr Entwicklungsteam weiter; die vollständige API-Referenz, Kontingente und Copy-paste-Beispiele in cURL, JavaScript, Python, PHP, Go und Ruby sind nur einen Klick entfernt.

Preise

Self-Service-Tarife, kein Verkaufsgespräch

Alle Tarife enthalten dieselben forensischen Prüfungen. Wählen Sie das Kontingent passend zu Ihrem monatlichen Dokumentenvolumen.

manuell

Starter

30 Credits/Monat

Manuelle Stichproben und Integrationstests

am häufigsten

Growth

350 Credits/Monat

Aktive Pipelines zur Dokumentenverarbeitung

hohes Volumen

Pro

1.500 Credits/Monat

Hochvolumige Automatisierung und API-Integrationen

Enterprise (unbegrenzt, On-Premise verfügbar) — vollständige Preise ansehen

API-Schlüssel bei Registrierung. Kostenlose Testumgebung in jedem Tarif. Keine Karte erforderlich.

Kundenstimmen

Teams, die Dokumentenbetrug gestoppt haben

Compliance-, Finanz- und Risikoteams setzen HTPBE? ein, um manipulierte PDFs zu erkennen, bevor sie zu teuren Fehlern werden.

Caught an invoice where the total had been changed by less than a thousand dollars. Without this I would have approved it without a second look.

Sarah M.

AP Manager

United States

We had three applicants in the same week with bank statements that looked completely fine. Two of them were flagged as modified. You simply cannot see this by reading the document — it is in the file structure.

Lars V.

Risk Analyst, Online Lending

Netherlands

Salary slips were coming with altered figures. We identified two problematic files before the placement was finalised.

Priya K.

HR Operations Lead

India

Since we started checking documents this way, we stopped two applications early in the process that would have been very difficult to reverse later.

Julien R.

Fraud Analyst, Fintech

France

Some applicants were sending PDFs that looked authentic but had been edited in ways not visible to the eye. We now ask for checked originals when something is flagged. Already saved us from a few bad decisions.

Marta S.

Compliance Coordinator

Spain

One invoice was caught because there was a mismatch between the document dates and structure. That particular case would have cost us significantly.

Tariq A.

Finance Manager

United Arab Emirates

FAQ

Häufig gestellte Fragen

Worin liegt der Unterschied zur KYC-Template-Prüfung?

KYC-Plattformen prüfen, ob ein Dokument wie ein echter Kontoauszug aussieht – korrektes Layout, Logos, Schriftarten, Feldpositionen. HTPBE? prüft, ob genau diese PDF-Datei nach ihrer Erstellung verändert wurde. Beide Prüfungen adressieren unterschiedliche Angriffsvektoren und ergänzen sich.

Werden auch in Excel bearbeitete Kontoauszüge erkannt?

Sie werden nicht durchgewunken. Ein Kontoauszug, der nach Excel übernommen, dort geändert und direkt wieder als PDF gespeichert wurde, erhält ohne Hinweis auf spätere Bearbeitung inconclusive – nicht intact –, wie genau er das Original auch nachbildet, und gehört in die manuelle Prüfung. Trägt die Datei selbst Spuren von Bearbeitung oder Fälschung, lautet das Urteil modified.

Was bedeutet „inconclusive“ bei einem Kontoauszug?

inconclusive bedeutet, dass HTPBE? die Datei nicht als unberührtes Original bestätigen kann. Ein Kontoauszug, der in Word, Excel oder LibreOffice nachgebaut und direkt exportiert wurde, landet typischerweise hier. Das ist ein Grund für eine manuelle Prüfung, kein Beweis für Betrug – und keine Freigabe.

Wo lässt sich das in einem Kreditantragsworkflow einbinden?

Empfehlenswert ist die Einbindung unmittelbar nach dem Upload des Dokuments und vor der Prüfung durch den Underwriter. Senden Sie die Datei-URL an POST /v1/analyze und pollen Sie anschließend GET /v1/result/{id}. Bei einem Urteil modified oder inconclusive markieren Sie den Antrag zur manuellen Prüfung.

KYC-Workflow absichern

Konto erstellen – PDFs im Browser prüfen oder per API-Schlüssel; beide Wege stehen Ihnen ab der Registrierung offen.
Kein Verkaufsgespräch. Jederzeit kündbar.